Theologische Qualifikation

Die Theologie erinnert an die Würde und Autonomie jedes Menschen.

Die praktische Theologie sucht, diese zu sichern.

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Gemeindeentwicklung:

Die Anforderungen an kirchliche Gemeinde verändern sich täglich. Mangel an hauptamtlichen und Engagierten, Polarisierungen der theologischen Meinungen und andere Beobachtungen frustrieren diejenigen, die nach tragfähigen Lebensformen aus dem Evangelium suchen. Neue Herausforderungen brauchen innovative Lösungen in Selbstverständnis und Organisation der Gemeinde und in der Ämterstruktur.

 

Trauerarbeit:

Trauernde Menschen befinden sich häufig in einer existentiellen Krise, die sie und ihre Umwelt mit vielfältigen, oft widersprüchlichen Gefühlen konfrontiert: Leere, Hilflosigkeit, Depression, Wut, Schuld. Diese Ausnahmesituation kann die Umwelt überfordern. Rückzug und Vereinsamung sind mögliche Folgen. Trauernde brauchen zeit und Raum. Für Begleiter ist ein Einblick in verschiedene Trauerprozesse wichtig.

 

Jugendpastoral:

Jugendliche sind nicht Brandleger, sondern Feuermelder der gesellschaftlichen und kirchlichen Situation. Sie finden kaum Zugang zum institutionalisierten Christentum, wohl aber zu Fragen des Glaubens. Sie sind nicht interessiert an gesellschaftlichem Engagement, wohl aber an ihrer individuellen Lebensgestaltung.

 

Ethik:

Die Unantastbarkeit der menschlichen Würde ist gefährdet. Präimplantationsdiagnostik, §§218f., Euthanasie usw. entspringen dringenden menschlichen Erfahrungen und riskieren zugleich ein neues Auswahlverfahren des Menschen nach Leistung, Schönheit, Gesundheit usw.

 

Religionspädagogisches Arbeiten:

Von Gott reden ist schwer, erst recht unter den Bedingungen eines modernen Lebensstils. Veränderte Methoden und Konzepte können neue Zugänge schaffen.

Das Jugendhilfezentrum „Raphaelshaus“,  ist um einen Weg bemüht, Gott und Alltagsleben in Verbindung zu bringen.